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Mohamed und Shahab sind zwei pakistanische Jugendliche im Alter von 18 und 19 Jahren, welche in ihrem Heimatland politisch verfolgt wurden. Da ihre Eltern sie vor dem Tod bewahren wollten, verkauften sie ihre Häuser um genug Geld für einen Schleuser aufbringen zu können.

Nach einer gefährlichen und ereignisreichen Reise kamen beide Jungs in Frankfurt an. Ab diesem Zeitpunkt durchliefen sie das Clearing-Verfahren, was bedeutet, dass die Flüchtlinge vorerst in Sammelunterkünften wohnen und dann an das Jugendamt übergeben werden. Anschließend kommen sie erneut in Sammelunterkünfte, bis sie in einer endgültigen Jugendhilfeeinrichtung aufgenommen werden. Die Jugendlichen werden dann nach Zufallsprinzip auf Landkreise verteilt. Mohamed und Shahab wurden dem Hoch-Taunus-Kreis zugewiesen. Jedoch gab es dort nicht genügend Einrichtungen. Aus diesem Grund wurden die Beiden nach Weilburg gebracht. Dort lebten sie in einer Wohngruppe, machten einen Sprachkurs und erlangten einen qualifizierten Hauptschulabschluss mit dem Durchschnitt von 1,6. Sie integrierten sich sehr gut und lernten sogar Firmen kennen, die ihnen Ausbildungsplätze in Aussicht stellten.

Aus diesem Grund war es für sie eine schwere psychische Belastung, als sie Weilburg wieder verlassen mussten. Da die vollstationäre Jugendhilfe mit dem Schulabschluss endet, mussten sie zurück in den Hoch-Taunus-Kreis. Dort lebten sie unter suboptimalen Bedingungen und wurden erneut in eine ungewisse Zukunft versetzt.

Durch große Mühe und Anstrengung gelang es, Mohamed und Shahab in ein Projekt in Frankfurt einzugliedern. Jugendliche mit Hauptschulabschluss haben die Chance ein Praktikum im Baugewerbe zu absolvieren und später eine Ausbildung in diesem Bereich zu beginnen. Jedoch dürfen Asylbewerber in Deutschland nicht arbeiten oder eine Ausbildung machen.

Nach einem langen und schweren Kampf gegen Bürokratie, Gesetze und Behörden bekamen sie endlich die Arbeitserlaubnis. Doch ein weiteres Problem folgte. Die Beiden brauchten eine monatliche Zugfahrkarte um nach Frankfurt zu gelangen. Dadurch, dass Asylbewerber in der Regel nicht arbeiten dürfen, werden sie weder vom JobCenter noch vom Arbeitsamt finanziell unterstützt. Auch die Ausländerbehörde lässt kein Geld für die Beförderungskosten zu Ausbildungsstelle übrig.

An dieser Stelle kommen die Engel von „send me an angel“ ins Spiel. Durch ihr direktes und regionales Engagement bezahlten sie für Mohamed und Shahab die Monatskarten nach Frankfurt, sodass sie glücklicherweise das Praktikum antreten und einen weiteren Schritt in eine erfolgreiche Zukunft gehen konnten.